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Bujinkan Budo Taijutsu (Abk.: BBT)


Die legendäre Kampfkunst des ausdauernden Herzens


 

Hauptbestandteil des Bujinkan ist das Budo Taijutsu, der unbewaffnete Nahkampf. Es basiert auf natürlichen Körperbewegungen und Instinkten, wodurch auch körperlich stärkere Gegner besiegt werden können. Es werden hier keine "Roboter-typischen" Bewegungen antrainiert und "Auswendig gelernt". Intuition ist einer der "Schlüssel" in den Kampfkünsten um in einem echten Kampf zu überleben.

 

Die Wirklichkeit sieht so aus, dass Techniken allein und "oberflächliches Training" nicht ausreichen werden, um in einen echten Kampf zu überleben. Die Motivation zu überleben und ein lebendiges Bewusstsein, sowie z.B. die Kontrolle des Raums, werden öfter den "Sieger" bestimmen. Daher ist es wichtig "wie" man etwas trainiert, oder Probleme angeht. Nicht umsonst ist BBT auch "Die Kunst des ausdauernden Herzens".

 

Das BBT äußerst effektiv im Kampf ums Überleben und zur Verteidigung ist, ist unumstritten.


 

TRAINING (allgemein)


Bujinkan Budo Taijutsu gilt als eine hochwirksame Kampfkunst, voll intergriert mit einem äußerst effektiven Selbstverteidigungssystem. Das Ziel ist es nämlich, den Angreifer so schnell wie möglich kampfunfähig zu machen. Es ist ein System, das aus allen Distanzen trainiert wird.


BBT (Bujinkan Budo Taijutsu) geht demnach weit über ein gewöhnliches Self-Defense-Training hinaus. Über die Vermittlung von Verteidigungstechniken wird eine positive geistig wie seelische Entwicklung des Ausübenden angestrebt. Wir arbeiten mit Atemtechniken, verschiedensten Aufwärmübungen, um sich nicht nur auf körperliches, sondern auch auf geistiges Training vorzubereiten.

 

Im BBT gibt es keine Wettkämpfe. Der Fokus auf Effizienz des BBT macht es schlicht und ergreifend inhuman, darin Wettkämpfe zu betreiben. Bei Wettkampf Sportarten gibt es -glücklicherweise- noch immer Regeln, was dem Prinzip des BBT sehr stark widerspricht.

 

Durch das Trainieren der Katas (Grundstellungen), wird neben dem Geist auch die Motorik bzw. Koordination geschult.

Taihenjutsu (Kunst, den Körper zu bewegen) kann sowohl Fallschule als auch offensives Handeln sein. Diese Bewegungen (Veränderungen) des Körpers sind nicht auf irgendeinen Teil beschränkt, sondern etablieren alle Punkte, die es dem Körper erlauben, sich zu bewegen. Es gibt schnelle, wie langsame und sanfte Bewegungen.

Taihenjutsu ist auch mit dem Grundstein des fortgeschrittenen Budo Taijutsu verbunden, wie zum Beispiel Körperveränderungen und Fallschule. Man lernt seinen Körper komplett zu kontrollieren und mit Angst richtig umzugehen.


 

Budo Taijutsu

 

Im Allgemeinen stehen im Training die Aspekte des Budo Taijutsu im Vordergrund. Als Taijutsu versteht man im Bujinkan nicht nur den waffenlosen Kampf, sondern auch das Prinzip der „Körperkraft“. Diese Taihenjutsu ist auch mit dem Grundstein des fortgeschrittenen Taijutsu verbunden, wie zum Beispiel Körperveränderungen und Fallschule. Man lernt seinen Körper komplett zu kontrollieren und mit Angst richtig umzugehen.

Auf das Taijutsu konzentriert sich der Hauptteil des Trainings. Übungselemente werden bewaffnet und unbewaffnet ausgeführt. Das Taijutsu kann im Bujinkan als das Fundament angesehen werden, welches aus den sechs Familien Koto-ryu, Gyokko-ryu, Shinden Fudo-ryu, Takagi Yoshin-ryu, Kuki Shinden-ryu und Togakure-ryu stammt.

Die Intensivität ist eigentlich erstaunlich niedrig. Weder körperlich noch geistig wird man im Training überstrapaziert. Eigentlich ist alles reichlich relaxed.

Neben der körperlichen Ausbildung, findet eine geistige und seelische Weiterentwicklung statt. Training der Wahrnehmungssysteme, Meditation und psychologische Schulungen ergänzen das körperliche Training. Auch die philosophischen Aspekte des BBT kommen nicht kurz.


 

Zum Budo Taijutsu gehören:

 

• Dakentaijutsu (Schlag- und Tritttechniken)

 

• Koppojutsu (Schläge und Stöße auf Knochen und harte Körperteile)

 

• Kosshijutsu (Finger- und Zehenstiche auf Muskeln und Weichteile)

 

• Jutaijutsu (Hebel, Würfe, Festlegetechniken)

 

• Taihenjutsu (Rollen, Falltechniken, Sprünge)



WAFFENSSYSTEME IM BUJINKAN:

 

Der Umgang mit Waffen basiert grundsätzlich auf dem Taijutsu. Zu den wichtigsten Waffensystemen, die im Bujinkan gelehrt werden, gehören:

 

• Kenjutsu: Ninja-To (Schwerttechniken der Ninja)

• Kenjutsu: Tachi/Katana und Wakizashi (Schwerttechniken der Samurai)

• Hanbojutsu (Techniken mit dem kurzen Stock, ca. 90cm lang)
 

• Bojutsu (Techniken mit dem Langstock, ca. 1,80m lang)

 

• Naginata & Yarijutsu (Techniken mit dem Speer und Lanze)

 

• Juttejutsu (Techniken mit dem Schwertfänger) sowie weitere Kurzwaffe wie Tessen und Kunai

 

• Kaginawa (Seiltechniken)
 

• Kyoketsu-Shogejutsu (Umgang mit dem Kyoketsu-Shoge) sowie Kusari Gama (Kette mit Sichel)

 

• Kusari-Fundo-Jutsu (Techniken mit kurzem Seil/Kette)
 

• Tantojutsu (Messertechniken)

• Shuriken (in Deutschland nur Bo-Shuriken oder Shaken)


 

Auch moderne Waffen (z. B. Pistole, etc.) werden in Spezialkursen unterrichtet.

 

 

 


 

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